Verbot steht bevor

Letzte Fristen für Rapsbeize


Der zweite Stichtag ist der 1. Dezember 2013. Ab dann darf auch Rapssaatgut, das mit neonicotinoidhaltigen Beizmitteln behandelt worden ist, weder in den Verkehr gebracht noch ausgesät werden. Entsprechend präzisiert hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die in Deutschland geltenden neuen Regeln. Sie setzen die in der EU für zwei Jahre geltenden Beschränkungen für die Wirkstoffe um.

Danach ruht die Zulassung für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die Neonicotinoide enthalten, ab dem 1. Oktober 2013. Das gilt für die Rapsbeize Cruiser OSR sowie für Mittel des Haus- und Kleingartenbereichs, die in einer Fachmeldung des BVL im Einzelnen aufgeführt sind. Dort ist auch ausdrücklich erwähnt, dass keine Abverkaufs- und Aufbrauchfristen vorgesehen sind.

Das BVL gibt außerdem bekannt, dass für vier Mittel, die für die gewerbliche Spritzanwendung in verschiedenen Kulturen zugelassen sind, zusätzliche Anwendungsbestimmungen festgesetzt worden seien. Schließlich bleiben nach Angaben der Behörde die Zulassungen für Mittel zur Saatgutbehandlung von Futterrüben, Zuckerrüben, Kartoffeln und Gemüsesaaten unverändert. (db)
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