Ländlicher Raum

Liebeserklärung von Christian Meyer


„Die neue, erheblich aufgestockte Förderung von nachhaltigem Engagement für einen lebendigen und attraktiven ländlichen Raum ist das Markenzeichen der Politik der Landesregierung“, berichtet der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Dies sei eine Liebeserklärung der Landesregierung an den ländlichen Raum.

Die rot-grüne Landesregierung hat die Mittel für die nachhaltige Regionalentwicklung der Förderperiode bis ins Jahr 2020 auf insgesamt 112 Mio. € für Leader und Ilek-Förderprogramme aufgestockt. Leader unterstützt innovative Aktionen im ländlichen Raum. Hinter der Bezeichnung Ilek verbirgt sich ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept. Es zielt darauf ab, den ländlichen Raum gleichzeitig als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum weiterzuentwickeln.

Mittlerweile könne der ländliche Raum in Niedersachsen mit 61 teilnehmenden Regionen fast flächendeckend unterstützt werden, so Meyer. Das Förderkontingent pro Region stieg von 2 Mio. auf 2,4 oder 2,8 Mio. €, je nach Größe der Region.

Alle teilnehmenden Regionen konkurrierten mit ihren im Januar 2015 eingereichten Entwicklungskonzepten um die Fördermittel aus dem EU-Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum „Pfeil“.

Neben Dorfläden, Gemeinschaftszentren, Naturschutzprojekten, energetischer Gebäudesanierung oder nachhaltigem Tourismus umfasst das Leader-Programm jetzt auch Qualifizierungsmaßnahmen für soziale Einrichtungen, Dorfkümmerer, Gründungs- und Energiesparförderung im Handwerk oder Mobilitätszentralen.

Niedersachsen bietet damit parallel zwei Förderinstrumente an. In der Zukunft könnten also beispielsweise die Sanierung eines Dorfplatzes, der Bau eines neuen Dorfladens durch Umnutzung einer Scheune, Restaurierungen und Umnutzung von historischen Gebäuden, Naturschutzprojekte wie Renaturierung von Gewässern, der Bau eines Rastplatzes für Wasser-Wanderer oder Hilfen für Unternehmensgründungen und Qualifizierungsangebote für bestimmte Berufe in den Regionen unterstützt werden. Außerdem haben die Regionen mit den Ämtern für regionale Landesentwicklung kompetente Partner, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. (has)
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