So sollen die Stützungen im Rahmen der Ersten Säule bis Ende 2020 aus eigener Kasse weitergezahlt werden, sollte der Austritt Großbritanniens aus der EU vorher vollzogen werden. Das berichtet der Agrarnachrichtendienst Agra Europe London.

Hammond kündigte außerdem an, dass alle Beihilfen im Rahmen der Zweiten Säule, die bis zur Vorlage des vorläufigen britischen Etats im Herbst dieses Jahres bewilligt worden seien, auch nach dem Brexit garantiert seien. Das solle auch für Subventionen aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) sowie für Forschungsprojekte gelten, die im Rahmen des Programms Horizont 2020 unterstützt würden.

Der Präsident des britischen Bauernverbandes (NFU), Meurig Raymond, begrüßte die Unterstützungszusage aus London. „Wir freuen uns auch, dass wir nun mehr Klarheit über die Zukunft der Agrarumweltprogramme haben und werden mit der Regierung bei der Weiterentwicklung zusammenarbeiten“, sagte Raymond. Laut EU-Kommission erhielten die Farmer im Vereinigten Königreich 2015 Direktzahlungen im Rahmen der Ersten Säule von insgesamt 3,084 Mrd. €. Außerdem stehen im Zeitraum 2014 bis 2020 insgesamt 5,2 Mrd. € für regionale Entwicklungsprojekte zur Verfügung. (az)
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