BVVG-Flächen

Lose werden verkleinert

Die Privatisierungsgrundsätze der Bodenverwertungs- und – verwaltungs GmbH (BVVG) werden angepasst. Ein entsprechender Vertrag zwischen den ostdeutschen Bundesländern und dem Bundesfinanzministerium wird derzeit vorbereitet. Vorgesehen sind kleinere Losgrößen von 15 ha, bisher waren es 25 ha. Zudem soll die BVVG erst 2030 und nicht wie vorgesehen 2025 ihre Arbeit beenden. Damit können auch wieder mehr langfristige Pachtverträge abgeschlossen werden.

Hermann Onko Aeickens, Agrarminister in Sachsen-Anhalt begrüßte dieses Ergebnis: „Mit diesem Teilerfolg hat sich der jahrelange Einsatz des Landes für eine für Landwirte erträglichere Privatisierungspraxis durch die BVVG gelohnt. Das ist eine gute Lösung für unsere Landwirte.“

BVVG-Flächen für Hochwasserschutz

Sachsen-Anhalt will von der Bodenverwertungs- und – verwaltungs GmbH (BVVG) rund 3.500 ha Land übernehmen. Damit soll dem Land ermöglicht werden, notwendige Flächen für den Bau von Deichen oder Poldern zu bekommen. Des Weiteren sollen im Rahmen der Übernahme auch Flächen für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinien übernommen werden, um dauerhaft den Gewässerschutz gewährleisten zu können. (da)
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