Am 12. Mai sollen deutschlandweit an möglichst vielen Stellen Mahnfeuer und „Wolfsnachtwachen" auf die bisher uneingeschränkte Verbreitung des Wolfes aufmerksam machen. Es gebe signifikant zunehmende Nutzungskonflikte zwischen der politisch erwünschten und immer wieder propagierten Weidetierhaltung sowie den Gefahren für die auf Weiden gehaltenen Tiere, betonender Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FDS) sowie die Weidetierhalter Nordost-Niedersachsen (WNON).

Viele Tierhalter sähen sich zunehmend in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht und erwägen daher die Aufgabe der Weidehaltung, heißt es in der Mitteilung. Unbedingt notwendig sei die sofortige Überarbeitung der Entschädigungszahlung nach Nutztierrissen sowie der Regularien für Zahlungen zur Prävention.

Es sei an der Zeit ehrliche Aufklärung zu betreiben, appellieren die Vereinigungen. Die Sorgen der Bevölkerung in den ländlichen Räumen müssten endlich ernstgenommen werden. Dazu zähle insbesondere die Kinder in ihren Wohn-und Lebensräumen zu schützen. Auch müsse gewährleistet sein, dass Nutz- und Haustiere artgerecht gehalten werden könnten. (jst)
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