Handelsgespräche

May probt den Brexit

Der australische Premierminister Malcolm Turnbull verabredete mit den Briten Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen. Im chinesischen Hangzhou signalisierte Australien der britischen Premierministerin Theresa May sein Interesse an möglichst engen zu Handelsbeziehungen unter alten Freunden. In der EU löst der Vorstoß des UK Befremden aus. Er schätze es nicht, wenn europäische Länder Handelsgespräche beginnen, zumal solche, die noch Mitglied der Union sind, erklärte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf dem G20 Treffen. Für Handelsgespräche sei ausschließlich die EU-Kommission zuständig, rief Juncker die Briten zu Raison. Die Briten haben bisher noch keinen Antrag gestellt, die EU zu verlassen. Nach dem Referendum wird mit einem Austritt in rund zwei Jahren gerechnet. (Mö) 
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