Russland

Medwedjew will Embargo ausweiten


Ministerpräsident Dmitri Medwedjew stellte in der gestrigen Kabinettssitzung der russischen Regierung fest, dass einige Länder nicht durch Russlands Embargo abgedeckt seien. Russland hatte im Juni sein Importembargo gegenüber EU-Agrarprodukten und -Lebensmitteln um ein weiteres Jahr bis 2016 verlängert. Dies meldet die Nachrichtenagentur Tass.

Die Verlängerung war eine Reaktion auf einen Beschluss der EU, die bestehenden Sanktionen gegenüber Russland bis Ende Januar 2016 aufrechtzuerhalten. Diese Entscheidung der EU trugen auch die Länder Montenegro und Albanien sowie Island, Norwegen, Lichtenstein, die Ukraine und Georgien mit. Auch sie wollten ihre Beziehungen bis Juni 2016 einfrieren, so Tass weiter. Medwedjew hat daher die Regierung aufgefordert zu prüfen, das Embargo auf diese Länder zu erweitern. (da)
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