Bayern

Mehr Eiweißpflanzen und Zwischenfrüchte


In Bayern haben die Landwirte auf rund 235.000 ha ökologische Vorrangflächen angelegt. Auf 167.000 ha davon wuchsen Zwischenfrüchte wie Senf und Gräser. Auf 33.000 ha bauten die Landwirte stickstoffbindende Pflanzen wie Soja- und Ackerbohnen oder Erbsen an, teilte das Landwirtschaftsministerium des Freistaates mit. „Damit erbringen unsere Bauern nicht nur wertvolle zusätzliche Leistungen für den Boden-, Erosions- und Gewässerschutz, sie verbessern auch die Eigenversorgung mit gentechnisch nicht veränderten Eiweißfuttermitteln“, kommentiert der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Statistik.  Außerdem wurden extensive Streifenelemente (3.600 ha) und Grasuntersaaten (3.200 ha) angelegt sowie Ackerflächen einer natürlichen Brache überlassen (30.500 ha).

Zwei Drittel der bayerischen Bauern mussten keine zusätzlichen Umweltleistungen auf ihren Ackerflächen erbringen, weil sie als Klein- und Ökobetriebe oder als Grünlandbetriebe mit geringen Acherflächenanteilen von den Greening-Auflagen ausgenommen sind. (SB)
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