Europäische Investitionsbank

Mehr Geld für die Agrarbranche

Die Landwirtschaft habe ein großes Potential für Wachstum und Arbeitsplätze, betonte EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer nach der Unterzeichnung des Abkommens in Brüssel. Es sei deshalb an der Zeit, dass sich die Investitionsbank verstärkt der Landwirtschaft widme.

Die EIB will sich zukünftig an der Finanzierung von Förderprogrammen für den ländlichen Raum beteiligen. Regionen oder Mitgliedstaaten, die ihren Kofinanzierungsanteil nicht aufbringen können, bekommen Kredite von der EIB.

Die EIB habe sich bisher schon an der Finanzierung der Strukturfonds beteiligt, führte Molterer aus. Das sorge für einen wirtschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der EU. Die positiven Erfahrungen mit den Strukturfonds sollten nun auch auf Förderprogramme der 2. Säule der GAP ausgeweitet werden.

Über eingebundene Banken sollen auch Landwirte zusätzliche Kreditmöglichkeiten bekommen. Die EIB denke an Projekte für den Klimaschutz, besonders innovative Vorhaben oder Investitionen, die für normale Kreditvergaben zu risikoreich seien. Im Herbst will die EIB eine Konferenz veranstalten und Interessierte über ihr neues Engagement in der Landwirtschaft informieren. (Mö)  
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