Im Landeslabor des Landes Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2013 rund 10.700 Proben von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen untersucht. Davon mussten 1.514 Proben beanstandet werden. 604 Proben wurden wegen Mängeln bei der Kennzeichnung und Aufmachung beanstandet.

Darüber hinaus gab es wegen mikrobiologischer Verunreinigungen 466 Beanstandungen, wegen der Zusammensetzung von Lebensmitteln 127. Insgesamt lag die Beanstandungsquote bei 14,1 Prozent.

Diese Bilanz stellt Staatssekretärin Silke Schneider mit dem Jahresbericht des Landeslabors 2013 vor. Im vergangenen Jahr waren Schwerpunkte der Untersuchung Aflatoxin in Futtermitteln und Pferdefleisch in Lebensmitteln.

Zwischen März und September wurden 37 Mais-Schiffstransporte mit einer Gesamtmenge von 33.500 t auf Aflatoxin B1 untersucht. Diese ergaben in allen Fällen die Unbedenklichkeit des Maises.

Bei Fleischprodukten, die als Rindfleischerzeugnis deklariert waren, konnte das Labor bei drei Proben Corned Beef Pferdefleischbestandteile entdecken.

Um den Verbraucherschutz zu verbessern, kündigte Schneider an, dass das Budget des Labors um 1 Mio. € aufgestockt werden solle. (hed)
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