2015 werden in Baden-Württemberg auf 5.900 ha (2014: 2.800 ha) Sojabohnen und auf 6.500 ha (3.000 ha) Erbsen abgebaut. Landwirtschaftsminister Alexander Bonde (Grüne) sieht in der Statistik einen Erfolg der Eiweißstrategie des Landes. Sie leiste einen wichtigen Beitrag, die gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg auch für die Zukunft zu sichern. „Unsere Initiative hat wesentliche Impulse zur Ausdehnung des Anbaus von heimischen Eiweißpflanzen wie Soja oder Erbsen in Baden-Württemberg gegeben“, so Bonde heute bei einer Besichtigung von Sojaflächen in Philippsburg (Landkreis Karlsruhe). Die Initiative unterstütze den Anbau von Eiweißpflanzen durch intensive Beratung und Begleitung des Anbaus in Demonstrationsbetrieben. Die Initiative sei von großer Bedeutung, wenn es darum geht, das Land unabhängiger von Importen gentechnisch veränderter Futtermittel aus dem Ausland zu mache, so Bonde. (az)
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