GAP-Umfrage

Mehr Unterstützung für Subventionen


Im Jahr 2009 forderten noch 39 Prozent der Befragten mehr Agrarsubventionen. In der jüngsten Umfrage setzen sich schon 45 Prozent für einen finanziellen Ausbau der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein. Der Anteil der Kritiker an den Agrarsubventionen fiel dagegen von 14 auf 13 Prozent in diesem Zeitraum.

In Lettland, Rumänien, Frankreich und Belgien halten rund die Hälfte der Befragten die Zuwendungen aus dem EU-Haushalt an die Landwirte für zu niedrig. In den Niederlanden und in Dänemark ist dagegen die Zahl der Kritiker besonders hoch. Von den deutschen Befragungsteilnehmern halten nur 19 Prozent die Subventionen für zu hoch, und 20 Prozent für zu niedrig.

Die Befragten versprechen sich von der GAP vor allem eine ausreichende Versorgung mit sicheren Nahrungsmitteln. Die Einkommen der Landwirte sowie der Tier- und Umweltschutz werden erst danach als Ziel der Agrarpolitik genannt.

Von den Landwirten verlangen die Befragten, dass sie die Auflagen für den Tier- und Umweltschutz einhalten, um die Subventionen zu erhalten. Mehr als 80 Prozent möchten, dass die Hilfen zukünftig noch stärker an Auflagen gebunden werden. (Mö)
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