Antibiotika-Monitoring

Meyer: QS kann helfen


Der Einsatz von antibiotischen Arzneimitteln in der Nutztierhaltung in Deutschland soll um 50 Prozent verringert werden, fordern Vertreter der Partei Bündnis 90/Die Grüne. Auf Zustimmung stoße diese Absicht auch in Kreisen der Agrarwirtschaft in Südoldenburg, einer Region mit intensiver Tierhaltung, erläuterte der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer in Berlin.

Die im neuen Arzneimittelgesetz vorgeschriebene exakte Erfassung der Antibiotikamengen könne nur ein erster Schritt auf dem Weg zur Reduzierung des Medikamenteneinsatzes sein. Es gebe weiterhin Schwierigkeiten bei der genauen Ermittlung der Daten durch die Behörden, so Meyer. Daher seien für Niedersachsen 25 neue Personalstellen speziell für diese Aufgabe vorgesehen, jedoch noch nicht eingerichtet worden.

Das bereits seit gut zwei Jahren von der QS Qualität und Sicherheit GmbH (QS) durchgeführte Antibiotika-Monitoring auf nahezu allen Betrieben mit Tierhaltung könne als sinnvolles Instrument unnötige Doppelarbeit zum Nutzen der Tierhalter vermeiden, sagte Meyer gegenüber agrarzeitung.de, „vorausgesetzt, die Daten stimmen“, ergänzte er. (jst)
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