EU-Agrarrat

Milch und mehr für Schüler


Einig sind sich die Entscheider in Brüssel darüber, dass Milcherzeugnisse, sowie Obst und Gemüse an Schüler verteilt werden sollen. Über die Finanzierung soll aber nicht gemeinsam beraten werden. Die EU-Mitgliedstaaten wollen allein über die Höhe der Mittel aus dem EU-Agrarhaushalt entscheiden. Auch bei der Aufteilung des Budgets über die Mitgliedstaaten hinweg soll das Europaparlament außen vor bleiben. Lediglich über die Palette der Erzeugnisse will der Rat die Abgeordneten mitentscheiden lassen. 

Allerdings werden die EU-Mitgliedstaaten ihren Kompetenzanspruch nur zum Teil durchsetzen können. Am Schluss wird man sich auf einen Kompromiss einigen müssen, um die Schulverpflegungsprogramme auf den Weg bringen zu können. 

Auch die Bioökonomie steht in der kommenden Woche auf dem Programm der Minister. Unter dem weit gefassten Begriff geht es um die Wertschöpfung in der Landwirtschaft, um effizientes Ressourcenmanagement sowie um gesunde Tiere und Pflanzen. Langfristig will die EU-Kommission eine Strategie zur Forschung und Innovation vorlegen. 

Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ will Polen noch mal die Private Lagerhaltung für Schweinefleisch ansprechen. Der Hauptteil des Agrarrates ist, wie üblich im Dezember, der Fischereipolitik gewidmet. (Mö)
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