Die Luxemburger werden auf ihrem ersten EU-Agrarministerrat am kommenden Montag, 10.7.,  in Brüssel schwierige Marktlagen mit den Ministern besprechen.

Italien führt die fallenden Preise für Zucker an. Obwohl verschiedene EU-Mitgliedstaaten den Rübenanbau subventionieren, geht der Anbau zurück. Österreich will im Rat die schwierige Lage auf dem Schweinefleischmarkt ansprechen.

Schließlich soll auf Antrag von Polen, Tschechien und anderen osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten hin über die Lage auf dem EU-Milchmarkt debattiert werden. Einige EU-Mitgliedstaaten fordern höhere Interventionspreise für Butter und Magermilchpulver sowie alternative Möglichkeiten zur Steuerung des Angebots nach dem Ende der Milchquoten.

Am Nachmittag ist die grüne Gentechnik dran. Die Minister werden den Vorschlag zum „Opt out“ für GV-Futtermittel debattieren. Eine Vielzahl von EU-Mitgliedstaaten hat sich schon im Vorfeld dagegen ausgesprochen. Sie befürchten vor allem Störungen auf dem EU-Binnenmarkt durch Alleingänge bei GVO-Importen. Lediglich Ungarn und Griechenland sind dafür. (Mö) 
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