EU-Agrarrat

Minister wollen unfairen Handel verhindern

Kontroversen gibt es noch über die Frage, ob eine neue EU-Gesetzgebung gebraucht wird, um unfairen Handelspraktiken durch den Lebensmittelhandel zu begegnen. Im Entwurf für die Schlussfolgerungen wird auch auf freiwillige Initiativen und nationale Gesetzgebung hingewiesen. Deutschland ist mit neuen EU-Vorschlagen gegen unfaire Praktiken nur dann einverstanden, wenn freiwillige Initiativen nicht ausreichen sollten. Die slovakische Präsidentschaft wird die Minister zudem über den Stand der Verhandlungen und das weitere Vorgehen bei der Reform der EU-Ökoverordnung informieren. Eine Debatte steht im Agrarrat über die Einbindung der Landwirtschaft in den Klimaschutz an. Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges" will Österreich das „Winterpaket" ansprechen, mit dem die EU-Kommission unter anderem den Einsatz von Biotreibstoffen aus Pflanzen beschränken möchte. (Mö)  
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