Initiative heimische Landwirtschaft

Mit Radiospots um Vertrauen werben

Verschiedene Hörfunkspots zu den Themen Milch, Fleischgenuss, Landwirtschaft und Straßenverkehr, Landschaftsschutz und gesunde Ernährung werden seit Wochenbeginn in Sachsen bei den Sendern R.SA und Radio PSR ausgestrahlt. Nach dem Sendestart im vergangenen Jahr werden die Spots bereits zum zweiten Mal in Sachsen zu hören sein. Vom 5. September bis zum 2. Oktober sind insgesamt 172 Ausstrahlungstermine geplant, teilen die Organisatoren der Initiative heimische Landwirtschaft mit.

Schilder am Hof sorgen für Wiedererkennung

Von Bauern finanziert
Die Welt der Landwirtschaft wieder näher an die Verbraucherinnen und Verbraucher heranzubringen, das ist das Ziel der Initiative Heimische Landwirtschaft. Die von Bauern gegründete und mitfinanzierte Organisation will mit Werbung im Radio um das Vertrauen der Menschen werben, die mit Landwirtschaft kaum oder gar keine Berührungspunkte haben.
Besonders häufig werden die Radio-Spots in den Regionen Chemnitz und Leipzig auf Sendung sein. „Wir haben einen Fokus auf diese Städte gelegt, weil hier besonders viele der Landwirtschaftsbetriebe zu finden sind, die sich uns als Mitglied angeschlossen haben“, sagt Evelyn Zschächner, die als Leiterin Kommunikation und Marketing für die Gesamtkoordination der Initiative Heimische Landwirtschaft verantwortlich ist. Diese Betriebe finanzieren die Radiokampagne mit ihrem Jahresbeitrag. „Oftmals machen Mitglieder mit einer Werbetafel an ihrem Betrieb darauf aufmerksam, dass sie Teil der Initiative Heimische Landwirtschaft sind. Die Hörerinnen und Hörer haben dadurch einen direkten Wiedererkennungswert und verbinden die Radiowerbung mit einem konkreten Betrieb“, erklärt Zschächner.

Arbeit von Landwirten wertschätzen

Sie unterstreicht, dass die Radiowerbung vor allem aufmerksam machen soll auf die Landwirtschaft und die Arbeit der Bauern. „Schließlich“, so Zschächner, „haben wir alle jeden Tag damit zu tun, denn wir essen und trinken.“ Diese wichtige Aufgabe der Landwirte im Alltag mehr wertzuschätzen, sei ein weiteres Ziel. (SB)
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