Die in der Export-Union für Milchprodukte zusammengeschlossenen deutschen Exportmolkereien fordern die politisch Verantwortlichen auf, sich weiter an dem Prinzip „Handel schafft Frieden“ zu orientieren. Auch wenn durch das russische Embargo seit rund zehn Monaten die deutschen und die europäischen Ausfuhren nach Russland stark zurückgegangen sind, so bleibe Russland sowohl für Deutschland als auch für die gesamte Europäische Union perspektivisch ein wichtiger Handelspartner und wesentlicher Absatzmarkt. Umso wichtiger erscheine es daher, dass weiter Gespräche zwischen der russischen und deutschen Seite geführt werden, teilt der Verband anlässlich seiner Jahrestagung mit. Ziel müsse ein besseres gegenseitiges Verständnis sein, damit sich mit Ablauf des für ein Jahr ausgesprochenen Embargos neue Handlungsoptionen ergeben können.

Handelshemmnisse bestünden auch mit den USA. Die Export-Union begrüße daher Bestrebungen für das Handelsabkommen TTIP. Der Verband werde sich auf die Politik verlassen, dass dabei die Rechte der deutschen Verbraucher und Unternehmen gewahrt bleiben. (az)
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