Bundesratsinitiative

NRW will Produkte mit Ei kennzeichnen


Seit Jahren ist EU-weit in den Vermarktungsnormen für Eier festgelegt, dass die Haltungsform der Legehennen auf den Eierkartons deklariert wird. Bei verarbeiteten Produkten fehlt den Verbrauchern diese Transparenz. Das beklagt die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen und bringt einen Entschließungsantrag in den Bundesrat ein. In ihrer Sitzung am 18. März soll sich die Länderkammer mit dem Thema befassen.

Verbraucher lehnten mehrheitlich Eier aus Käfighaltung ab, stellt die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen fest. Um ihnen zu ermöglichen, auch verarbeitete Lebensmittel mit Eiern nach der Haltungsform auszuwählen, soll die Bundesregierung zunächst deutschlandweit eine verpflichtende Kennzeichnung einführen, und sich dann auf EU-Ebene für eine europaweite Regelung einsetzen. Die Kennzeichnung solle dem Vorbild der frischen Eier folgen, also „0“ für ökologische Haltung, „1“ für Freilandhaltung, „2“ für Bodenhaltung und „3“ für Käfighaltung. (pio)
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