Biodiversität

Naturschutz effizienter machen

In zehn Demonstrationsbetrieben sollen neue Erkenntnisse zur Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Naturschutz gefunden werden.
-- , Foto: Steffen Bach
In zehn Demonstrationsbetrieben sollen neue Erkenntnisse zur Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Naturschutz gefunden werden.

Für Ressourcen, Agrarwirtschaft und Naturschutz mit Zukunft steht „Franz“ – der Name des heute in Berlin vorgestellten Projekts. Getragen wird es von der Michael-Otto Stiftung für Umweltschutz in Kooperation mit dem Deutschen Bauernverband (DBV). An der Umsetzung des Vorhabens beteiligt sein werden insgesamt zehn landwirtschaftliche Betriebe in verschiedenen Regionen in Deutschland. Mit ihrer Mithilfe sollen wissenschaftlich begleitete Demonstrationsvorhaben erarbeitet und durchgeführt werden, die effiziente Naturschutzmaßnahmen mit wirtschaftlichen Produktionsmethoden verbinden.

„Die Michael-Otto Stiftung für Umweltschutz hat Franz initiiert, um den Dialog und die enge Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz zu fördern und einen zentralen Beitrag zur Erreichung der Agrarbiodiversitätsziele in Deutschland und Europa zu leisten", sagte der Stifter und Unternehmer Dr. Michael Otto. Das langfristig angelegte Projekt habe für ihn eine Leuchtturmfunktion, so Otto. Für die Durchführung habe die Stiftung zunächst einen Beitrag von 2 Mio. € bereitgestellt. Weitere finanzielle Unterstützung erhält das Projekt durch das Bundesumweltministerium sowie das Bundeslandwirtschaftsministerium, die beide auch die wissenschaftliche Begleitung bereitstellen werden. Die Schirmherrschaft haben die Minister Christian Schmidt (Landwirtschaft) und Barbara Hendricks (Umwelt) übernommen. Es sei gut, wenn Naturschützer und Landwirte jetzt gemeinsam nach Lösungen suchen, betonte Hendricks. (jst)
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