Die Bundesnetzagentur hat den Plan für den Netzausbau aufgestellt. Der Netzausbau berücksichtigt die mögliche Entwicklung der Erzeugungs- und Verbrauchsstruktur in den kommenden zehn bis 20 Jahren.

In diesem Jahr enthält der Plan sechs, anstatt der bisher vier Szenarien. Vier davon reichen bis zum Jahr 2025 und zwei bis zum Jahr 2035. Alle möglichen Entwicklungen berücksichtigen die neuen Rahmenbedingungen durch die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In allen Szenarien wird die installierte Leistung von Braun- und Steinkohle zurückgefahren. Einige Stunden im Jahr wird Deutschland Strom importieren müssen, um die Versorgung zu sichern.

Außerdem enthalten die Szenarien teilweise neue Anforderungen: Zum einen sollen die nur selten auftretenden Leistungsspitzen von Photovoltaik- und Windanlagen an Land bei der Ermittlung des Netzausbaubedarfs unberücksichtigt bleiben (Spitzenkappung). Zum anderen sollen in drei Szenarien der CO2-Ausstoß minimiert werden, so dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden. In einer Simulationsrechnung beträgt die emittierte Menge, die bis in das Jahr 2025 ausgestoßen werden darf maximal 187 Mio. t. Für ein weiteres Szenario wird der CO2-Ausstoß sogar auf 134 Mio. t bis in das Jahr 2035 beschränkt.


Die Genehmigung ist auf der Webseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. (has)
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