Herkunftskennzeichnung

Neue Etiketten auf dem Schweinefleisch


„Endlich hat das Rätselraten im Supermarkt ein Ende", freut sich die österreichische Europaabgeordnete Elisabeth Köstinger von den Christdemokraten. Sie ist davon überzeugt, dass der Verbraucher wissen will, woher das Fleisch kommt. Außerdem löst eine Herkunft des Fleisches aus Österreich nach Ansicht von Köstinger beim Verbraucher besonderes Vertrauen aus. Andere sind weniger euphorisch über die neuen Kennzeichnungsregeln, zumal wenn sie Ferkel oder Schlachtkörper über die Grenzen der EU-Mitgliedstaaten hinweg handeln. Am 1. April tritt ein Beschluss vom Vorjahr zur Kennzeichnung von Schweine-, Schaf- und Ziegenfleisch in Kraft. Bisher mussten nur für Rindfleisch Herkunftsangaben gemacht werden. Das Europaparlament möchte noch weiter gehen. Die Abgeordneten fordern auch Herkunftsangaben für verarbeitetes Fleisch. Die EU-Kommission warnt dagegen vor zu hohen Kosten, die letztendlich auch der Käufer von Verarbeitungsprodukten zu spüren bekommt. (Mö)  
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