„Eine direkte Gefährdung der Bevölkerung zeigen unsere Bodenschadstoff-Daten nicht, aber wir können auch keine Entwarnung geben“, sagte Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA). Das UBA hat die Karte entwickelt, die man im Internet auf der Webseite des Amtes abrufen kann.
 
Vor allem an alten Industriestandorten wie dem Saarland, dem Ruhrgebiet und dem Bitterfeld-Wolfener Chemiedreieck gibt es erhöhte Konzentrationen von zum Teil längst verbotenen Stoffe. Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: An den meisten Standorten liegen die Werte unter den Vorsorgewerten der Bundesbodenschutzverordnung.

Die Umweltschützer haben die Karte auf Basis der Daten der „Bodenzustandserhebung im Wald (BZE)“ erstellt, einem Gemeinschaftsprojekt der Umwelt- und Forstverwaltungen von Bund und Ländern. (az)
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