EU-Agrarministerrat

Neue Milchlabels sollen helfen


Die lettische EU-Ratspräsidentschaft hatte die Kennzeichnung von Milchprodukten auf die Tagesordnung des EU-Agrarrates gesetzt. Die EU-Mitgliedstaaten beklagten die Verspätung eines Berichtes der EU-Kommission zum Thema. EU-Agrarkommissar Phil Hogan sagte den erwarteten Bericht für die nächsten Wochen zu. Einige EU-Mitgliedstaaten nutzten die Gelegenheit, um auf die Bedeutung der Herkunftskennzeichnung aufmerksam zu machen. Italien hält sie für eine geeignete Begleitmaßnahme zum Auslaufen der Milchquoten. Der Absatz von Milch in weniger wettbewerbsfähigen Regionen könnte gefördert werden, wenn dem Verbraucher der EU-Mitgliedstaat der Erzeugung und Verarbeitung mitgeteilt wird. Auch das Vereinigte Königreich und Polen versprechen sich Vorteile von einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung für Milchprodukte, so wie sie bisher nur für Fleisch vorgeschrieben ist. Belgien und Spanien warnten dagegen vor den Kosten der neuen Labels. (Mö)
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