„Zukünftig gilt ein Schutz vor Freisetzungsversuchen und dem Anbau von gentechnisch veränderten Organismen, kurz GVO in Naturschutzgebieten, Kern- und Pflegezonen von Biosphärengebieten und flächenhaften Naturdenkmalen – und in einem Schutzgürtel von 3.000 Metern um diese Gebiete“, sagte Agrarminister Alexander Bonde (Bündnis 90/Die Grünen). Baden-Württemberg nutzt damit alle rechtlichen Möglichkeiten um den Anbau von Gentechnik zu verhindern. Das neue Naturschutzgesetz schützt damit etwa zwei Drittel der Landesfläche vor dem GVO-Anbau.

Auch die nach europäischem Naturschutzrecht besonders geschützten Natura 2000-Gebiete sollen künftig durch Anzeige- und Prüfpflichten besser vor Agrogentechnik geschützt werden. „Damit sind wir auf dem Weg zu unserem Ziel, die Natur in Baden-Württemberg gentechnikfrei zu halten, einen wichtigen Schritt weitergekommen. Denn das ist der Wunsch der großen Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger des Landes“, sagte Bonde. (az)
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