Lebensmittelverschwendung

Neue Plattform mit Beispielcharakter

Internet-Plattform gegen Lebensmittelverschwendung geht heute an den Start. Sie ist durch Zusammenarbeit des Bundes und der verschiedenen Bundesländer entstanden. Auf ihr finden sich derzeit 80 Projekte zum Thema Lebensmittelverschwendung bei der Außer-Haus-Verpflegung, der Produktion, der Privathaushalte und dem Handel in Deutschland.

Durch einen Klick können sich die Besucher der Seite auch gezielt über die einzelnen Bundesländer und deren Aktivitäten im Bereich Lebensmittelverschwendung informieren. Die Plattform wirft zudem einen Blick auf verschiedene Aktivitäten in anderen europäischen Staaten.

Plattform soll Beispiel zeigen

„Es landen immer noch zu viele Pausenbrote ungegessen im Müll und Nudelberge auf dem Kompost. Die Plattform ist ein Baustein, um das Bewusstsein in der Bevölkerung für den Wert von Lebensmitteln zu schärfen und die Verschwendung dieser zu verringern“, sagte die hessische Umweltstaatssekretärin Dr. BeatrixTappeser anlässlich der Liveschaltung der Plattform. Es gebe schon viele gute Beispiel-Projekte, die das Thema effektiv aufgreifen und die Vorbild für andere sein könnten. Das Rad müsse nicht neu erfunden werden. Auch in Hessen werde bereits einiges getan.

So findet sich unter anderem das Projekt „Werkstatt Ernährung“ des Umweltministeriums auf der Plattform wieder. Es richtet sich primär an Kinder und Jugendliche der 5. und 6. Klassen, ist aber auch für höhere Klassenstufen interessant. „In der „Werkstatt Ernährung“ lernen die Kinder in Theorie und Praxis den richtigen Umgang mit Lebensmitteln, das heißt unter anderem, wie sie den Einkauf planen, wie sie den Kühlschrank einräumen, wie sie Lebensmittel richtig aufbewahren, wie sie diese verarbeiten und wie sie Reste verwerten“ erklärte Tappeser. (mrs)
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