EU-Kommission

Neue Programme zur Absatzförderung

Die Programme haben für einen Zeitraum von drei Jahren ein Volumen von insgesamt 108 Mio. €. Davon stammt die Hälfte aus dem EU-Haushalt. Mit dem Geld können zum Beispiel Werbe- und Informationskampagnen finanziert werden, die auf die Qualität von EU-Erzeugnissen hinweisen und über die hohen EU-Standards in Sachen Lebensmittelsicherheit und -hygiene, Nährwert, Etikettierung, Tierschutz und umweltgerechte Herstellungsmethoden informieren.

Sie umfassen eine breite Produktpalette und insbesondere solche Produkte, die von der derzeit schwierigen Marktsituation besonders betroffen sind, wie Milchprodukte und Fleisch, aber auch Obst und Gemüse, Qualitätsprodukte sowie Olivenöl und Bio-Lebensmittel. Zwanzig der genehmigten Programme zielen auf den EU-Binnenmarkt, 13 auf Drittstaaten und -regionen wie China, den Mittleren Osten, Nordamerika, Südostasien, Afrika, Russland oder Australien.

Aktuelle Zahlen zeigen, dass die EU-Lebensmittelexporte in Drittstaaten im Vergleich zu den vorangegangenen 12 Monaten um sechs Prozent gestiegen sind. Über ein Jahr gesehen gab es beim Werte der Exporte die größten Anstiege in den USA (18 Prozent), Türkei (27 Prozent) und China (37 Prozent). Die Importe stiegen im selben Zeitraum um acht Prozent. Der Exportüberschuss im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft habe im August 2015 bei 1 Mrd. € gelegen, teilte die Kommission mit. (SB)
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