Irland

Neuer BSE-Fall


In Irland gab es auch in den Vorjahren ein bis drei BSE-Fälle pro Jahr. Sorge bereitet beim jetzt aufgetretenen Rinderwahn das mit fünf Jahren relativ junge Alter der erkrankten rotbunten Kuh. Sie dürfte eigentlich kein kontaminiertes Futter gefressen haben. Jetzt werden mögliche Verunreinigungen mit Futter aus der Zeit vor dem Verfütterungsverbot von Tiermehl untersucht.

Es sei ein isolierter Fall, es sei kein Fleisch in die Nahrungskette gelangt und es folgten entschiedene Maßnahmen, betonte der irische Landwirtschaftsminister Simon Coveney. Die rund 70 Länder mit Fleischimporten aus Irland behielten ihr Vertrauen, erklärte Coveney am Rande des EU-Agrarrates in Luxemburg.  Irland wurde vor Kurzem von einem Land mit kontrollierbarem BSE-Risiko zu einem Land mit vernachlässigbarem BSE-Risiko eingestuft.

Mit dem jüngst Fall wird diese Änderung infrage gestellt. Allerdings haben sich die Fleischimporteure jahrelang mit den Status eines kontrollierbaren Risikos begnügt. (Mö)
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