Vogelgrippe

Neuer Fall in Vorpommern


Betroffen ist diesmal eine Ente in einer Kleinsthaltung mit insgesamt rund 35 Hühnern und einer Ente, teilte das Landwirtschaftsministerium in Schwerin am späten Montag mit. Alle Tiere seien aus Gründen der Tierseuchenhygiene bereits getötet worden.

Der jetzt betroffene Betrieb sei etwa 1,4 km südwestlich von der Geflügelhaltung entfernt, in der Mitte vergangener Woche das H5N8-Virus nachgewiesen wurde. Das Ministerium in Schwerin hatte daraufhin einen Sperrgebiet von rund 3 km und ein Beobachtungsgebiet von 10 km rund um die betroffene Region eingerichtet; beide Zonen wurden nun um die genannten 1,4 km in südwestliche Richtung ausgedehnt. In den Gebieten muss Nutzgeflügel aufgestallt werden. Außerdem dürfen Geflügel und Geflügelprodukte nicht in den Warenverkehr gebracht werden.

Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern haben bisher rund 202 Proben aus der Region Anklam labortechnisch untersuchen lassen. Bislang wurden neben den beiden jüngsten Fällen keine weiteren Positiv-Befunde festgestellt. (pio)
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