Informationskampagne

Neuer Rekord bei „Schau ins Feld!“

Im dritten Jahr erlebt die Aktion „Schau ins Feld!“, die der Industrieverband Agrar (IVA) 2015 im Rahmen seiner Initiative „Die Pflanzenschützer“ gestartet hatte, einen neuen Anmelderekord. Über 1000 Schau-Fenster werden in dieser Saison von Landwirten bundesweit angelegt und veranschaulichen den Nutzen von Pflanzenschutz dort, wo es am besten sichtbar ist: Mitten im Feld. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung von knapp 60 Prozent, teilt der IVA mit.

Über 500 Teilnehmer
Die über 520 angemeldeten Landwirte stammen aus allen Regionen Deutschlands. Spitzenreiter ist in diesem Jahr Niedersachsen mit 101 Feldern, gefolgt von Bayern mit 73 und Baden-Württemberg mit 66 Feldern. Die Teilnehmer vertreten dabei über 30 verschiedene Nutzpflanzen – von Hauptackerkulturen wie Weizen oder Mais, den Obst- und Gemüseanbau mit Kartoffeln, Zwiebeln oder Erdbeeren über den Weinbau bis hin zu Nischenkulturen wie Nutzhanf oder Kräutern.
Die Teilnehmer verbinde ein Ziel, erläutert der IVA: Sie wollen Augen öffnen und zeigen, warum Pflanzenschutz so wichtig für die Herstellung von Lebensmitteln ist. Dafür legen sie innerhalb eines Feldes eine sogenannte Nullparzelle an und verzichten hier auf jegliche Pflanzenschutzmaßnahmen. Im Laufe der Saison werden die Folgen dann immer deutlicher sichtbar: Unkräuter, Krankheiten und Schädlinge übernehmen die Hoheit über viele Pflanzen, lassen diese verkümmern, überwuchern und verfaulen. Von der eigentlichen Kulturpflanze bleibt nur wenig, manchmal auch gar nichts übrig.

Ein großformatiges Feldschild informiert die vorbeikommenden Spaziergänger, Jogger und Radfahrer über die Aktion in der unbehandelten Fläche. Je nach Wunsch kann das Schild auch individualisiert und um Kontaktdaten oder kulturspezifische Informationen ergänzt werden. Denn viele Landwirte suchen hierüber gezielt den Austausch mit der Öffentlichkeit, ob direkt am Feld, bei Führungen, über ihre Social Media Kanäle oder im Gespräch mit der lokalen Presse. (SB)
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