Abluftreinigung

Niedersachsen verschärft Fltererlass


Der "Filtererlass II" präzisiert einige Regelungen aus dem seit 2013 geltenden Filtererlass des niedersächsischen Umweltministeriums. Künftig müssen festgelegte Anteile von Ammoniak, Staub und Gerüchen abgeschieden werden, teilt das Umweltministerium mit.

Legt man diese Mindestabscheidegrade zu Grunde, werden nach Berechnungen des Ministeriums in einer Anlage mit 2.000 Mastschweinen jährlich 5.096 kg an Ammoniak und 840 kg an Staub abgeschieden und nicht in die Umwelt abgegeben. In der Praxis erreichen die Abluftreinigungsanlagen weitaus höhere Abscheidegrade, stellt das Ministerium fest. Es habe sich aber gezeigt, dass die Funktionsfähigkeit der Abluftreinigungsanlagen nicht immer gegeben ist. Deshalb seien nun Regelungen zur Prüfung und Wartung der Anlagen verschärft worden.

Mit der Veröffentlichung im Niedersächsischen Ministerialblatt am 23. September ist der Filtererlass in Kraft getreten. (SB)
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