Offener Brief

Nobelpreisträger für grüne Gentechnik


Gentechnisch veränderte Pflanzen seien notwendig, um die Welternährung zu sichern, die Risiken der Technologie seien beherrschbar, betonen die Wissenschaftler in ihrem offenen Brief an Greenpeace, die Vereinten Nationen und die Regierungen der Welt. Die Unterzeichner kritisieren insbesondere Greenpeace scharf. Die Umweltorganisation hatte sich in der Vergangenheit gegen neue Getreidesorten wie den sogenannten „Goldenen Reis" ausgesprochen.

Den Gentechnikgegnern werfen die Nobelpreisträger vor, Fakten zu leugnen, Risiken falsch darzustellen und sich gegen Innovationen in der Landwirtschaft zu stellen. Angesichts weitverbreiteter Mangelernährung in Entwicklungsländern werfen sie die Frage auf, ob sich manche Gegner der Gentechnologie eines „Verbrechens gegen die Menschlichkeit" schuldig machen. Das Dokument wurde heute in Lindau vorgestellt, wo sich Nobelpreisträger der vergangenen Jahrzehnte zu ihrer jährlichen Tagung treffen. (SB)




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