Intervention

Obergrenze für Magermilchpulver erreicht


Die Obergrenze von 109.000 t Magermilchpulver für die Intervention in der EU zum festen Abnahmepreise wurde Anfang April erreicht. Die EU-Kommission musste daraufhin die Intervention zum festen Preis schließen und dafür das Ausschreibungsverfahren eröffnen. Der EU-Kommission betont, dass sie ein Absinken des Interventionspreises trotz notwendiger Übergangsregelungen unbedingt vermeiden möchte. Sie fordert die Anbieter auf, in ihren Angeboten für das Ausschreibungsverfahren nicht wesentlich unter den garantierten Interventionspreis für Magermilchpulver zu gehen. Am 11. April will die EU-Kommission dann die Interventionsmenge zum festen Preis verdoppeln. Dem Vorschlag für zusätzliche 109.000 t Magermilchpulver zum festen Preis müssen dann noch die EU-Mitgliedstaaten zustimmen. Bis dahin wird es eine Runde im Ausschreibungsverfahren geben. Von den bisher intervenierten 109.000 t Magermilchpulver entfallen 22.000 t auf Belgien, 19.000 t auf Deutschland und jeweils 17.000 t auf Frankreich und Polen. (Mö)
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