GAP-Reform 2020

Online-Befragung beendet

Vom 2. Februar bis zum 2. Mai hatten Einzelpersonen und Organisationen Zeit, einen Fragebogen im Internet über die Zukunft der GAP auszufüllen. Den Inhalt hat die Generaldirektion für Landwirtschaft in Brüssel mit dem Ablauf der Frist noch nicht ausgewertet. Das soll auf einer Konferenz am 7. Juli in Brüssel geschehen. Dafür gibt die EU-Kommission schon mal ein paar statistische Zahlen bekannt.

Fast die Hälfte der Antworten aus Deutschland

Von den 320.000 Antworten kamen 46 Prozent aus Deutschland, 13 Prozent aus Frankreich, 12 Prozent aus Italien, 8 Prozent aus Spanien, 6 Prozent aus Belgien und 2 Prozent aus Österreich. Die osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten haben sich dagegen kaum beteiligt. Auch die Resonanz aus dem Vereinigten Königreich ist mit einem Anteil von 0,6 Prozent an den Eingaben gering. Bei 97 Prozent der Antworten handelte es sich nach Auskunft der EU-Kommission um einzelne Personen und bei 3 Prozent um Organisationen. Die EU-Kommission vermutet, dass ein erheblicher Teil der Antworten auf organsierte Kampagnen zurückgeht. Der Europaabgeordnete Martin Häusling von den Grünen reagierte prompt. Er sieht ein eindeutiges Signal aus der Zivilgesellschaft für eine umfassende Reform im Sinne einer grünen, gerechten und gesunden Agrarpolitik. (Mö)
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