Auf der Tagesordnung des Treffens in Luxemburg steht die Frage, wie der Umweltaspekt künftig in der Europa-2020-Strategie noch sicherer verankert werden kann. Dazu soll in der politischen Gestaltung stets geprüft werden, ob dem Anspruch an die Ressourceneffizienz und die Kreislaufwirtschaft Genüge getan ist. Dazu soll in Luxemburg eine Orientierungsdebatte stattfinden, heißt es in der Vorankündigung.

Die EU-Kommission wiederum will Ziele zur Müllverminderung konkreter diskutieren. Ein Plan sieht vor, dass in der EU bis zum Jahr 2030 mindestens 70 Prozent des kommunalen Mülls und 80 Prozent des Verpackungsmülls recycelt wird. Eine Deponierung wieder verwendbarer Abfallstoffe soll bis zum Jahr 2025 verboten werden.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt werden die Konsequenzen sein, die sich für die europäische Umweltpolitik aus den in der Vorwoche verabschiedeten Klimazielen ergeben. (db)
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