Tierwohllabel

Ostendorff bemängelt Zeitplan

"Zum x-ten Mal werden Versprechungen gebrochen, Ankündigungen erweisen sich als inhaltsleer", heißt es in einer heutigen Stellungnahme Ostendorffs.  Durch sein Agieren gebe Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt das Ministeramt der Lächerlichkeit preis.

Weder beim staatlichen Tierwohllabel noch bei der angekündigten Nutztierstrategie würden vor der Bundestagswahl im September 2017 Fortschritte erkennbar werden, kritisiert er. Vielmehr würden sich "im Hinterzimmer" die Agrarindustrie und der Deutsche Bauernverband sich bei dem Minister für die Unterstützung bedanken. Verlierer dagegen seien "Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher und nicht zuletzt die Millionen Nutztiere."
 
Notwendig seien dagegen klar definierte Zielvorstellungen einer tiergerechten und nachhaltigen Landwirtschaft, die den landwirtschaftlichen Erzeugnissen wieder die Wertschätzung zurückgibt, die sie verdienen, so Ostendorff. (jst)
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