Französische Medien berichten über den Stand der Verhandlungen um den Staatshaushalt. Staatspräsident Francois Hollande hatte den Ministerien für Erziehung, Justiz und innere Sicherheit mehr Geld versprochen.

Nach derzeitigem Stand soll der Agraretat daher um 5,4 Prozent gekürzt werden. Im Wirtschafts- und Finanzministerium sollen 6,6 Prozent weniger ausgegeben werden und für das Umweltressort ist ein um 7 Prozent gekürzter Haushalt vorgesehen.

Diese drei Häuser wurden von der Regierung als „nicht prioritäre“ Bereiche eingeordnet. Insgesamt sollen die Ausgaben der Pariser Regierung um 2,8 Prozent zurückgehen. Umweltministerin Delphine Batho hatte die vorgesehenen Etatkürzungen als „schwerwiegend“ bezeichnet und wurde zwischenzeitlich entlassen, da sie gegen die Regierungssolidarität verstoßen habe. Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll hat bisher den Einschnitt nicht offen kritisiert. (hed)
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