Greening

Pflanzenschutzverbot rückt näher

Im Sonderausschuss für Landwirtschaft (SAL) zeichnet sich keine qualifizierte Mehrheit gegen den delegierten Rechtsakt der EU-Kommission zum Greening ab. Zwar widersprechen Tschechien, Ungarn und Lettland. Auch Deutschland, Dänemark und Österreich meldeten weiteren Prüfbedarf an. Das reiche aber nicht für die notwenige qualifizierte Mehrheit gegen den delegierten Rechtsakt, stellte die maltesische EU-Ratspräsidentschaft im SAL fest.

Die EU-Mitgliedstaaten beklagen vor allem das Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf der ökologischen Vorrangfläche. Sie argumentieren mit dem Anbau von Eiweißpflanzen, die in der EU als Futtermittel gebraucht werden. Die EU-Kommission hält dagegen, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nicht zur ökologischen Vorrangfläche passe und die Umweltambitionen der GAP nicht aufgeweicht werden sollten. Das Europaparlament hat sich noch nicht entschieden, ob es den delegierten Rechtsakt zum Greening zurückweisen will. (Mö)
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