Planak und GAK
Dem Planak gehören unter Vorsitz von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Ressortminister der 16 Bundesländer an. Die GAK ist das wichtigste nationale Förderinstrument für die Landwirtschaft. Sie ist im Bundesagrarhaushalt mit jährlich 600 Mio. € finanziert. Hinzu kommen Ländermittel, sodass die GAK insgesamt über rund 1 Mrd. € verfügt. Bekannteste GAK-Maßnahmen sind das Agrarinvestitionsförderprogramm sowie die Förderung der ökologischen Landwirtschaft und der Landwirtschaft in benachteiligten Gebieten. (az)
Die Zahlungen für die Förderung des ökologischen Landbaus sowie für die Agrarumwelt-, Klima- und Tierschutzförderung im Förderbereich „Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung" (MSL) sollen deutlich angehoben werden. Das hat der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (Planak) beschlossen.

Damit ist auch der Zeitraum 2015 bis 2018 in der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) geregelt. Für das Jahr 2014 galten bisher Übergangsregelungen bis zum Anschluss an die neuen Bestimmungen der EU-Agrarreform.

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) können jetzt Flächen, auf denen bestimmte MSL-Maßnahmen durchgeführt werden, auch als ökologische Vorrangflächen im Rahmen des Greenings angerechnet werden. Um in diesem Fall eine Doppelförderung durch Greening und MSL-Förderung zu verhindern, werden die Zahlungen für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen entsprechend abgesenkt, erläutert das BMEL weiter.

Der Planak hat außerdem als Fördermaßnahmen die Anlage und Pflege von extensiven Obstbeständen eingeführt. Außerdem gibt es Unterstützung für Konzepte zur Zusammenarbeit von Landwirten mit Landschaftspflege- oder Naturschutzverbänden. (az)
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