Gemeinsame Agrarpolitik

Planung für Zeit nach 2020 unmöglich


"Wenn Sie fragen wie ich den Fortgang der GAP nach 2020 einschätze, dann könnten Sie mich auch fragen, wie der nächste Papst heißen wird", so Deß im Rahmen einer Podiumsdiskusion auf dem Bauerntag. Wie wissen  nicht noch nicht einmal, wieviel Mitglieder die EU zu diesem Zeitpunkt haben könnte, machte Deß seine Bedenken deutlich. Die im Prozess des "Brexit" aufkommenden Fragen seien noch völlig unklar. Auch sei seiner Ansicht nach kein dringender Reformbedarf zu erkennen, eigentlich läuft die GAP doch ganz gut, so Deß. In der Umsetzung der Agrarpoitik der EU in Deutschland gebe es jedoch Fehlentwicklungen. So seien insbesondere Umweltauflagen in vielen Fällen praxisfern und könnten sogar kontarproduktiv wirken, übte Deß Kritik an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.  (jst)
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