Gentechnik

Plattform für Genom-Editing gestartet

Das Informationsportal „Dialog Gea“ - „Das deutsche Portal zu Genome Editing in der Landwirtschaft“ verfolgt einen interdisziplinären Ansatz. Es will den Blick auf die rechtliche und ethische Bewertung, auf den Nutzen und die Risiken in der Anwendung sowie den wirtschaftlichen und sozialen Einfluss von Genome Editing lenken. Die Plattform ist heute online gegangen. 
 

Beobachtung vom Samen bis zum Teller

Unter anderem werden ökonomische Konsequenzen und Effekte auf die Gesellschaft aufgezeigt, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Dazu gehören auch mögliche Umweltveränderungen. So werden Auswirkungen von genom-editierten Kultursorten vom „Samen bis zum Teller“ mit konventionellen Sorten verglichen.

Die von den Projektpartnern gesammelten Daten über den Einfluss auf Pflanzen und Tiere werden anhand von praktischen Beispielen vorgestellt. Ebenso ist die Diskussion des Verbraucheranspruchs auf die Wahlfreiheit beim Konsum ein Thema. Außerdem vergleichen und bewerten Rechtsexperten die nationale, europäische und internationale Gesetzeslage in den Bereichen Grund- und Menschenrechte, Biosicherheit und Verbraucherschutz. In der Rubrik Meinung darf jeder zu Wort kommen, der seine Aussagen mit wissenschaftlichen Daten belegen kann.


Das Medium richtet sich als Recherchetool und Argumentatonsgrundlage an Multiplikatoren, wie NGO’s, Wissenschaft, Presse und Verbände. Dialog-GEA ist die Kommunikationsplattform von ELSA-GEA, eines interdisziplinären Forschungsprojekts des Bundesministerium für Bildung und Forschung. (has)
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