EU-Agrarrat

Polen fordert Exporterstattungen


Um die Überschüsse auf dem EU-Schweinefleischmarkt zu bewältigen, müsse man über Exporterstattungen diskutieren. Dies erklärte der polnische Landwirtschaftsminister Krzysztof Jurgiel. Die Exportförderung sollte nach seiner Ansicht als Instrument in Krisenfällen zur Verfügung stehen. In der EU seien die Preise für Schweinefleisch in den vergangenen vier Wochen um 6 Prozent gefallen, machte Polen auf die schwierige Lage aufmerksam. EU-Agrarkommissar Phil Hogan erteile Polen eine Absage. Er sei gegen Erstattungen, betonte der Kommissar. Hogan machte zudem keine Hoffnungen auf den russischen Markt. Er habe sich vergeblich zusammen mit Kollegen bemüht, wenigstens für Schweinefett und Innereien den russischen Markt wieder zu öffnen, berichtete Hogan. Auf dem EU-Schweinfleischmarkt müsse man abwarten, ob die PHL ab Januar ihre Wirkung zeige. Das Instrument sei jedenfalls attraktiver, seitdem die Hilfen für die Einlagerung um 20 Prozent erhöht wurden und Ware vorzeitig für den Export ausgelagert werden könne. (Mö) 
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