Gülleausbringung

Prallteller haben ausgedient


Für viele alte Geräte zur Ausbringung von Wirtschaftsdüngern war am 31. Dezember 2015 endgültig Schluss. An diesem Tag endete die Übergangsfrist in der derzeit gültigen Düngeverordnung. Nicht mehr verwendet werden dürfen Festmiststreuer ohne gesteuerte Mistzufuhr zum Verteiler, Güllewagen und Jauchewagen mit freiem Auslauf auf den Verteiler, zentrale Prallverteiler, mit denen nach oben abgestrahlt wird, Güllewagen mit senkrecht angeordneter, offener Schleuderscheibe als Verteiler zur Ausbringung von unverdünnter Gülle sowie Drehstrahlregner zur Verregnung von unverdünnter Gülle.

Weiter verwendet werden dürfen Gestängeverteiler mit mehreren Prallverteilern, Schwenkdüsen und zentrale Prallverteiler, die nach unten abstrahlen, Systeme mit Schleppschläuchen und Schleppschuhen sowie Injektions- und Schlitztechnik.

Die neue Düngeverordnung wird wahrscheinlich weitere Verschärfungen bringen. Geplant ist demnach, dass ab 2020 flüssige Wirtschaftsdünger auf Ackerland nur streifenförmig auf den Boden abgelegt oder direkt in den Boden eingebracht werden müssen. Für Grünland und mehrschnittiges Feldfutter wird eine verlängerte Frist ab 2025 diskutiert. (SB)
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