Das neue Förderprogramm „Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. 15,8 Mio. € stellt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) bis 2020 für dieses Ziel zur Verfügung. Weitere 2 Mio. € werden in Rheinland-Pflaz investiert. „Wir wollen Innovationsprozesse in der Land- und Fortwirtschaft durch die engere Verzahnung von Wissenschaft und Praxis beschleunigen“, erklärt Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde (Grüne).

Die Akteure sollen sich zur Durchführung von innovativen Projekten in sogenannten Operationellen Gruppen zusammenschließen. Eine solche interdisziplinäre Gruppe könnte beispielsweise ein besonders tiergerechtes Haltungsverfahren entwickeln, in Praxisbetrieben testen und umsetzen.

Das Land sieht mit dem neuen EIP-AGRI-Förderprogramm die Chance, Neuerungen in der Land- und Forstwirtschaft noch weiter voranzubringen. Bereits im Juli informierten in Stuttgart Experten des MLR Interessenten über Fördervoraussetzungen sowie das Antrags- und Auswahlverfahren. (atm)
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