Lebensmittelkontrolle

Probleme bei der Rückverfolgbarkeit

Die amtliche Lebensmittelüberwachung der Länder stellte im vergangenen Jahr bei 26 Prozent der besuchten Lebensmittelbetriebe Verstöße fest und leitete entsprechende Maßnahmen ein. Das zeigen die Daten der Bundesländer zur Lebensmittelüberwachung für das Jahr 2012, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag in Berlin veröffentlicht hat. Von den 396.386 untersuchten Lebensmittelproben, die die Kontrolleure deutschlandweit zogen, wurden laut BVL 12 Prozent beanstandet. Insgesamt haben die Ämter 881.406 Kontrollbesuche in 529.969 Betrieben durchgeführt.

Insbesondere mit der Rückverfolgbarkeit der Produkte und ihrer Inhaltsstoffe sind die Lebensmittelkontrolleure unzufrieden. Bei der Kontrolle fiel auf, dass bei der Dokumentation besonders nicht zertifizierte Betriebe Mängel aufwiesen, hieß es heute in Berlin. Deshalb wollten die Kontrollbehörden insbesondere an diesem Thema dranbleiben.

Auch bei der Kennzeichnung von Fleisch und Wurst, gab es laut BVL Mängel. So hätten die Kontrolleure in rund 10 Prozent der Proben von Brühwürsten nicht gekennzeichnetes Geflügelfleisch gefunden, dass entsprechend der allgemeinen Verkehrsauffassung in dem Produkt nicht zulässig sei, da darin ohne gesonderte Kennzeichnung nur Rind und Schweinefleisch verarbeitet werden darf. Weiter Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung, gibt es online. (sta)

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