Für alle Probleme, mit denen die europäische Schweinebranche konfrontiert wird, stellten die European Pig Producer (EPP) Lösungen oder zumindest Lösungsansätze vor und diskutierten, wie die Herausforderungen gemeistert werden können, teilte die Organisation mit. Dabei gehe es nicht um Patentrezepte, die auf allen Betrieben in allen Ländern gleichermaßen umgesetzt werden können. So seien zum Beispiel am Thema „Eberimpfung“ die unterschiedlichen Ansätze und Ressentiments in den verschiedenen Ländern deutlich geworden.

Als größter Kostentreiber werde in allen Ländern das Futter gesehen. Hier bieten mittlerweile nicht nur Futtermittelunternehmen Alternativen an, auch die Zuchtunternehmen haben ihre Zuchtprogramme verstärkt auf Langlebigkeit und Effizienz ausgerichtet. Für die Tiergesundheit und das Tierwohl gelte dies gleichermaßen. Wichtig sei in diesem Zusammenhang, dass die Politik den entsprechenden Rahmen schaffe, um im globalen Markt bestehen zu können, so die EPP. (az)
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