EU-Rechnungshof

Programme sind zu teuer


Der Rechnungshof hat einen Sonderbericht zur "Kosteneffizienz von EU-Beihilfen zur Entwicklung des ländlichen Raums für nichtproduktive Investitionen in der Landwirtschaft" veröffentlicht. Danach wurden 75 Prozent die Mittel in diesen Programmen ineffizient vergeben. Die Kosten in den Programmen wurden zu hoch veranschlagt und wurden zumeist nicht ausreichend begründet, stellen die Prüfer des Rechnungshofes fest. Untersucht wurden Projekte in Portugal, England, Dänemark und Italien in den Jahren 2007 bis 2013. Die EU-Mitgliedstaaten hätten es versäumt, Vorteile der nichtproduktiven Investitionen für die Landwirte zu berücksichtigen, etwa wenn Hecken Ackerland vor Erosion schützen. Der Rechnungshof schließt nicht aus, dass die gleichen Fehler auch in der laufenden Programmierungsperiode von 20154 bis 2020 gemacht werden. Die Prüfer fordern deshalb die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf, die Verschwendung von Haushaltsgeldern zu stoppen. (Mö) 
stats