Die „bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen“ sind jetzt in Niedersachsen per Erlass eingeführt worden. Wie das Landwirtschaftsministerium in Hannover dazu vergangene Woche mittteilte, ersetzen die Eckwerte, die bisher gültige Vereinbarung von 1999.

Agrarminister Christian Meyer (Die Grünen) gehen diese Tierschutz-Vorgaben allerdings nicht weit genug. Der Erlass könne nur ein erster Schritt sein. Meyer teilte mit, dass sein Haus gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen an einer entsprechenden Bundesratsinitiative zur Novellierung der Tierschutz-Nutztierverordnung arbeite.

Die „Bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen“ waren im April 2013 nach mehr als zwei Jahren intensiver Beratung in Berlin verabschiedet. Danach ist eine Besatzdichte von 45 kg/m2 statt vorher 52 kg/m2 bei Putenhennen beziehungsweise 50 kg/m2 statt bislang 58 kg/m2 bei Putenhähnen erlaubt. (hed)
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