Angesichts des Einstiegs „landwirtschaftsfremder Investoren“ in den agrarwirtschaftlichen Bodenmarkt hatte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Reform des Grundstückverkehrs- und des Landpachtrechts gefordert.

Aus der Antwort der Bundesregierung geht jedoch hervor, dass eine Reform nicht in der Befugnis des Bundes liege. Es sei Aufgabe der Länder, den Handlungsbedarf einzuschätzen und erforderliche Anpassungen der Regelungen des landwirtschaftlichen Grundstückverkehrs vorzunehmen. Auf die Frage nach eventuell „negativen Entwicklungen auf dem landwirtschaftlichen Grundstücksmarkt“ berief sich die Bundesregierung ebenfalls auf die Zuständigkeit der Länder. (hed)
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