Neue Initiative

Regierung fördert ländlichen Raum

Einladung zur Landpartie: Schmidt vor dem Aktionsbus
-- , Foto: BMEL/photothek/Michael Gottschalk
Einladung zur Landpartie: Schmidt vor dem Aktionsbus

Die Bundesregierung will noch stärker als bislang die ländlichen Regionen in Deutschland fördern. Das gemeinsame Ziel, gut zu leben und zu arbeiten im ländlichen Raum, soll mit der neuen Initiative „Ländliche Entwicklung" erreicht werden. Bundesagrarminister Christian Schmidt stellte sie heute bei der Veranstaltung „Leben und arbeiten in ländlichen Regionen" in Berlin vor.

„Künftig stehen jährlich zehn Millionen Euro allein für diese Initiative zur Verfügung. Unser Bundesprogramm ‚Ländliche Entwicklung‘ bündelt Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe und Kommunikationsmaßnahmen, um ländliche Regionen noch attraktiver zu machen", so Schmidt. Sein Ministerium koordiniert die Aktivitäten und ist die Vernetzungsstelle für die Zukunftsperspektiven.

Schmidt kündigte in Berlin ein neues Modellvorhaben namens „Land(auf)Schwung" an. Für die Start- und Qualifizierungsphase sind aus jedem Flächenland der Bundesrepublik Deutschland drei strukturschwache Landkreise anhand von 37 Indikatoren ausgewählt worden. „Das Projekt richtet sich an engagierte Menschen vor Ort, die selbst über innovative Ideen und deren Umsetzung auf der Grundlage eines Regionalbudgets entscheiden.

Die verschiedenen Maßnahmen des „Bundesprogramms Ländliche Entwicklung" sollen schließlich wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) hin zu einer „Gemeinschaftsaufgabe Ländliche Entwicklung" geben.

Die dafür vom Bund bereitgestellten Mittel von 600 Mio. € pro Jahr sollen Schmidt zufolge mit weiteren Landesmitteln aufgestockt werden, sodass jedes Jahr rund 1 Mrd. € für die Weiterentwicklung der ländlichen Räume zur Verfügung stehen. (Sz)
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